RezensionenOriginal

Oberhessische Presse (Marburg) 12.01.2012

Bei Boieldieus Konzert für Harfe und Orchester C-Dur begeisterte Katrina Szederkenyi in langem, rotem Kleid als excellente Solistin. Mit zauberhaftem Harfenton formte Szederkenyi schlanke Tongirlanden zu schwebenden Melodien, die das Orchester feinsinning unterstrich. Intimer Ton und Klang von Solistin und Orchester, bezaubernde Melodien mit teils Volksliedcharakter in einschmeichelndem Harfenklang. Allein deswegen wäre das Kommen wert gewesen. Das Publikum bedankte sich mit Fußgetrampel und Bravos.


Thueringer-allegmeine 11.01.2012

Breitenworbis - Es folgte das Konzert C-Dur für Harfe und Orchester von Boieldieu mit der Solistin Katrina Szederkenyi, die die Zuhörer ganz besonders begeisterte.


Wilde Kultur - 10.01.2012

Birstein - Höhepunkt des Konzertes war sicherlich der Solo-Auftritt der Harfenistin Katrina Szederkenyi.


Pamina Klassik, 10.10.2011

"...da die junge, außerordentlich begabte Harfenistin Katrina Szederkenyi (eine Studentin von Jury-Mitglied Prof. Francoise Friedrich) kurzfristig einsprang, ohne am Wettbewerb teilgenommen zu haben. Preisträgerin ist sie dennoch, erst in diesem September wurde sie mit einem 3. Preis beim Internationalen Harfen-Wettbewerb in St. Petersburg ausgezeichnet. ..."

"...Die ungarische-kanadische Harfenistin Katrina Szederkenyi eröffnete das Konzert mit einem Solowerk für Harfe, den Variationen über „Je suis encore dans mon printemps“ op. 36 von Louis Spohr und konnte gleich zu Anfang mit dem warmen Klang ihrer Harfe und ihrem vielfarbigen, sehr differenzierten Spiel überzeugen.
Temperament und Leidenschaft klangen dann in Manuel de Fallas „spanischem Tanz Nr. 1“, einer Bearbeitung aus der Oper „La vida breve“ (zu deutsch: das kurze Leben), an. Hier widerlegte Katrina Szederkenyi das Klischee der immerzu ätherisch klingenden Harfe gekonnt, mit feurig-rhythmischen Passagen und Anklängen an die spanische Folklore wie dem Flamenco...."

"...Im letzten Werk des Abends, „Danse sacrée et danse profane“ von Claude Débussy, traten schließlich die Solistin Katrina Szederkenyi und das Kammerorchester gemeinsam auf, um noch einmal auf dem Klangfarbenmeer Débussys zu segeln. Dieses Werk, ein Auftragswerk der Klavierbaufirma Pleyel, ist eines der Standardwerke für Harfe. Sowohl Solistin als auch Kammerorchester konnten hier durch Klangvielfalt und bemerkenswert gutes Zusammenspiel überzeugen."


Giessener Allgemeine: 23.02.2011

“Sinfoniekonzert im Stadttheater im Zeichen Frankreichs”
In der Auftakt-Reihe zeigte als Überraschungsgast die junge Musikstudentin Katrina Szederkenyi ihr Können an der Harfe. Das Ausnahmetalent, Jahrgang 1988, präsentierte das “Concertstück pour harpe et orchestre” von Gabriel Pierné (1863-1937). Die tonal angelegte komposition wird von der perlenden Akustik der Harfe und ihren filigranen Läufen bestimmt, das zurückhaltend intonierende Orchester gab dezent die Stimungen vor. Szederkényi überzeugte mit sicherem und ausdrucksstarkem Spiel.


Hersfelderzeitung Zeitung 12.01.11

Das Orchester begann lebhaf, nahm sich aber zurück, als die beiden solisten einsetzten. Der erfahrene Querflötist Petr Pomkla (Brünn), der sich immer wieder schelmisch umblickte, ehe er souverän und sensibel die Töne formte, und die experimentierfreudige Harfenistin Katrina Szederkenyi (Winnipeg, Kanada) spielten brillant zusammen.
Nach der Pause wandelte sich das Programm: Vom Sakralen zum Profanen und vom Sinfonischen zum Tänzerischen mit Debussys Tänzen. Unter Katrina Szederkenyis schmalen, beweglichen Händen erklangen leichte Harfentöne.


Gießener Anzeiger 18.01.11

Bei dem zweiten Stück des Abends, dem Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur KV 299 von Wolfgang Amadeus Mozart erklang neben den zarten Soli aus der Flöte von Petr Pomkla auch die fulminante Harfe von Katrina Szederkenyi. Beide solisten ließen in ihrer Darbietung keine Wünsche offen.
Zum Abschluss des Programms erklangen mit Claude Debussys “Danse Sacrée" und “Danse Profane” für Harfe und Streichorchester, zwei sehr fein austarierte Stücke.


Gießener Allgemeine 18.01.11
Muntere Dreiklangsunterbrechnungen eröffneten den vital, voller Spritzigkeit dargebotenen Allegro-Kopfsatz des Konzertes für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur KV 299 von Wolfgang Amadeus Mozart. Heinrich lenkte hier sein Augenmerk auf musikalische Eleganz und vorzügliche klangliche Balance zwischen dem Flötisten Petr Pomkla, der Harfenistin Katrina Szederkenyi und dem Orchester. Sowohl die anmutige, grazile Themengestaltung als auch die behutsame Tempowahl gefielen. Solisten und Orchester bewiesen ein hohes Maß and Feinfühligkeit. Die Sanfte, unendlich edle Flöten- und Harfenmelodie im Andantino schmeichelte dem Ohr regelrecht, so empfindsam intonierten sie Pomkla und Szederkenyi. Zu Beginn des Rondo-Finales arbeitete das Orchester die dynamischen Kontraste auf spannende Weise heraus. Im weiteren Verlauf nahmen die Solisten mit ihrer detailfreudigen Artikulation die Hörer für sich ein.
Silbrig schillernde Harfenarpeggien verströmten in Claude Debussys “Danse Sacrée” besonderen Reiz. Die Musik führte in der inspirierten Interpretation von Solistin und Orchester ausgiebig in impressionistische Sphären bis hin zu geheimnisvoll leuchtenden Klängen. Mit ihrer mustergültigen Fingerfertigkeit und ausgesprochen sensiblen Ader wusste Szederkenyi auch im zweiten Tanz zu beeindrucken.


Bergsträßer Anzeiger 17.01.11

...das 1778 in Paris entstandene C-Dur Konzert KV 299 fur Flöte, Harfe und Orchester. Obwohl der Komponist beide Soloinstrumente nicht mochte und ihre konzertante Kombination nur seinen zwei adeligen Auftraggebern geschuldet war, verströmt das ebenso melodiöse wie klangdelikate Werk auf Schritt und Tritt unverkennbar Mozartschen Zauber.

Petr Pomkla (Flöte), Katrina Szederkenyi (Harfe) und die Virtuosi Brunensis bewiesen in ihrer schön ausbalancierten Wiedergabe viel Sinn für die besondere Anmut dieses meisterhaft subtil gearbeiteten Repertoire-Solitärs. Siegried Heinrichs Mozart-Touch überzeugte durch heitere Gelassenheit, Pomklas Flötenton durch beredte Vitalität, Szederkenyis Harfenkunst durch elegantesten Farbenreichtum.

Der Höhepunkt war fraglos das herrlich spritzige Rondo-Finale, in dem die beiden souverän harmoniesierenden Solisten an spielerischer Brillanz nichts zu wünschen übrig ließen.

Ihre bestechende stil- und geistvolle Virtuosität dokumentierte die junge Harfenistin darüber hinaus in den nur mit Streicherbesetzung versehenen Debussy Sätzen “Danse sacrée” und “Danse Profane” von 1904 – echte impressionistische Kostbarkeiten, welche unter Heinrichs einmal mehr mustergültig einfühlsamem Dirigat erfrischend beherzt aufblühten.


Marburg News 12.01.11

Man hätte meinen können, die Figur von Edgar Degas Gemälde "Die Tänzerin auf der Bühne" stehe leibhaftig vor einem. So sehr glich die Frau auf der Bühne mit ihrem bodenlangen grün-rosa Seidenkleid, dem strengen Zopf und der grazilen Haltung dem Bild, das auf das Programmheft aufgedruckt war.

Doch das Bild war nicht zum Leben erweckt worden. Trotzdem war die äußere Ähnlichkeit zwischen der Harfensolistin Katrina Szederkenyi und Degas Figur verblüffend.

Anders als ihr gemaltes Abbild überzeugte Szederkenyi am Dienstag (11. Januar) in der Stadthalle jedoch nicht durch Ballett, sondern durch ihr außergewöhnliches Harfenspiel.

Besonders die drei namhaften Solisten Szederkenyi an der Harfe, Petr Pomkla an der Querflöte und Rouven Schirmer am Violoncello überzeugten. So stimmte Mozarts Konzert für Flöte, Harfe und Orchester die Zuhörer schon einmal etwas auf den ersehnten Frühling ein. Obwohl sich nachwievor hartnäckig das Gerücht hält, Mozart habe weder Harfen, noch Querflöten gemocht, hätte ihn die Darbietung der beiden Solisten Szederkenyi und Pomkla möglicherweise umgestimmt. Gilt das Stück für die Flöte als eher einfach zu spielen, wird die Harfe durch eine ungünstige Stimmenbesetzung stark gefordert.

Doch Szederkenyi meisterte die Aufgabe souverän. Ohne Noten glitten ihre Finger leicht und schnell über die Seiten ihres Instruments. Dabei bildete sie eine gute Einheit mit der Querflöte, woraus sich ein ungewohntes und erfrischendes Hörerlebnis ergab

Dem Orchester gelang es, die beiden Solisten gut zu unterstützen, indem es die zarten Klänge nicht mit Lautstärke überdeckte, gleichzeitig aber nicht neben ihnen unterging. Besonders im Allegro ergab sich daraus eine gelungene Abwechslung der Darstellung des Themas zwischen Orchester und Solisten.

Auch bei Debussys Stück "Zwei Tänze für Harfe und Streichorchester" gelang es Szederkenyi, die Zuhörer in eine akustische Märchenwelt voller neuartiger Töne zu entführen. Wurden im geistlichen "Danse sacrée" ruhigere Töne angestimmt, ging es im "Danse profane" - wie der Name schon verrät - viel weltlicher zu. Im flotten 3/4-Takt führte die Harfe die rund 20 Streicher sicher durch das impressionistische Auftragswerk.


Freies Wort 17.01.11

Mit dem Konzert für Flöte, Harfe und Orchester war auch Wolfgang Amadeus Mozart vertreten. Weicher Sound aus der Querflöte und rauschende Harfentöne erklangen fein abgestimmt.


Oberhessische Presse/Marburg 11.01.11

Bei Mozarts Konzert für Flöte, Harfe, und Orchester C-Dur, KV 299, glänzten der Flötist Petr Pomkla und die Harfenistin Katrina Szederkenyi schon mit spielerischer Leichtigkeit und schlankem Ton. Szederkenyi mit herrlichen Harfentongirlanden und Pomkla mit zarter Querflötenmelodik korrespondierten kongenial untereinander sowie mit dem musikantisch aufspielendem Orchester, das mit leichtem Ton begleitete. Das Andante bezauberte mit festlich-feierlichem Charakter. Das Rondo sprühte vor Lebendigkeit und Musizierfreude, Galanterie und Frische im Wechselspiel der beiden Solisten und des Orchesters. Das war mitreißende Musik voller Heiterkeit und Eleganz.

Bei Debussys “Zwei Tänze für Harfe und Streichorchester” konnte Katrina Szederkenyi musikalisch aus dem Vollen schöpfen. Beim “Danse Sacrée” stieg in archaischen Momenten betörend-wehmütiges Moll im Orchester und bei der Harfe empor. Szederkenyi verlieh der Melodie zart schillernde Klangfarben.

Es war spannend, wie sich im “Danse Profane” der Walzer wie eine Blume behutsam zu voller Blüte entfaltete: zarte Tonläufe, die sich zu Klangkaskaden steigerten, dazu märchenhafte Orchesterklänge – ein zauberhafter Klang, dem sich keiner entziehen konnte.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Allgäu Kultur 16.05.09

Jubiläum Ottobeurer Konzerte feiern 60-jähriges Bestehen
... [das Ensemble] offenbarte in Gabriel Piernés Konzertstück für Harfe und Orchester (op. 39) viel Gespür für die weiche, spätromantische Harmonik. Die gebürtige Kanadierin Katrina Szederkenyi (Jahrgang 1988) erwies sich als feinfühlige Solistin, die mit dem Orchester zarte Dialoge führte.


Memminger Zeitung 28.05.09

Im beeindruckenden Ambiente des Kaisersaals präsentierte das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim unter der Leitung von Florian Seitz Werke von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Gabriel Pierné. Eine Kombination aus sanftem und mitreißenden Tönen ließ Katrina Szederkenyi auf der Soloharfe erklingen und zeigte, wie gut diese Klänge mit dem Orchester harmonieren.


Bayerwald Echo 20.10.07

Glanzvoller Schlussakkord bei "Con l'Arpa"

"Sprich leise, und man wird dir zuhören!" -- dieser Kernsatz der Rhetorik lässt sich offensichtlich auch auf dem Konzertpodium erfolgreich anwenden: "Spiel leise, und die Menschen werden in deiner Musik versinken!" Die zweite Harfensolistin des Abends, die seit 1999 in Wien lebende Ungaro-Kanadierin Katrina Szederkenyi, hat erst 2001 das Harfenspiel für sich entdeckt. Die 19-Jährige gilt als Ausnahmetalent (mit 16 bereits Aufnahme als ordentliche Studentin im Konzertfach Harfe an der Universität Wien). Wenn selbst hart gesottenen Konzertgängern Bilder von "durch den Raum schwebenden Engeln" in den Sinn kommen, will das schon etwas heißen. Und auch traumverlorene Schmetterlinge, zartfarbene Libellen schienen durch den Raum zu schweben, als Szederkenyi ihr Saitenspiel begann, eine wunderbare Zauberstimmung stellte sich ein. Der Fokus richtete sich auf die junge Dame und ihre Konzertharfe auf dem Podium. Englischen Barock gab's zunächst mit John Parrys Sonata Nr. 1 -- in der Bearbeitung einer Cembalosonate für Harfe solo. Die junge Dame interpretierte die drei Sätze in ausgefeilter differenzierter Dynamik, für die man ihr nur höchste Bewunderung zollen mochte. Es war dann die darauffolgende Originalkomposition des konzertreisenden englischen Virtuosen Elias Parish-Alvars (1808-1849) -- eine wunderschöne, verträumte Serenade, die diesen "Szederkenyi Effekt" auslöste: Leiser, bis zum ppp reichendes Spiel streichelte förmlich die Seelen des Publikums. Das war allerfeinste Harfenkunst, die Menschen im Saal waren hingerissen. Dass sie auch die Gegenrichtung -- iberisches Temperament, Feuer und Passion durchaus vorweisen kann, war ihrer Adaption des virtuosen Klavierstückes "Tocata y Fuga" von Joaquin Turina (1882 - 1949) anzuhören. Auch hier wieder Ohrenkino pur -- karge, andalusische Landschaften, auch blühende Orangenhaine, der Blick aufs Meer, zogen am inneren Auge vorbei. Szederkenyi verfügt bereits im 7. Jahr ihrer Harfenausbildung über eine enorme Bandbreite und interpretatorische Kraft.